Redaktion

Dem Widerstand eine Stimme geben

Wir alle sollten ihre Namen kennen: Von Widerstandskämpferinnen wie Antonia Bruha, Käthe Sasso und Milena Gröblacher, die sich gegen das NS-Regime stellten. Von Helena Verdel. Frauen haben aus vielfältigen Gründen gegen die nationalsozialistische Gewaltherrschaft Widerstand geleistet – die einen aus politischer Überzeugung, andere, weil sie dem rassistischen Ideologem der Nationalsozialisten nicht folgen konnten. Frauen, die […]

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Feministische Meilensteine, konservative Bremsklötze

In Österreich haben Menschen ein besonders schlechtes Bild von der EU – aber wie hat sie uns eigentlich in Sachen Gleichstellung vorangebracht? LAURA HELENE MAY hat sich vor der Europawahl am 9. Juni umgehört. Die Gleichstellung der Geschlechter voranzutreiben, ist von Anfang an ein Ziel der Europäischen Union. Die rechtliche Grundlage dafür liegt schon in

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Diese wachsende Wurschtigkeit empfinde ich als totale Erlösung

Die Autorin STEFANIE SARGNAGEL wurde schon mit 29 als „nicht fernsehtauglich“ bezeichnet. Sie freut sich über den „Attraktivitätskommunismus“, den das Alter mit sich bringt. Interview: LEA SUSEMICHEL an.schläge: „Altern ist Attraktivitätskommunismus“, dieser schöne Satz findet sich in deinem neuen Buch „Iowa“. Würdest du ihn ein bisschen ausführen?Stefanie Sargnagel: Wie die Umwelt einem begegnet, hängt ja

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Feminist Superheroine: Funmilayo Ransome-Kuti

Funmilayo Ransome-Kuti war eine nigerianische Feministin, Lehrerin und Vorkämpferin für Frauenrechte. Geboren 1900 in Abeokuta kehrte sie nach ihrer Ausbildung in Großbritannien nach Nigeria zurück und begann sich politisch zu engagieren. 1932 gründete sie den Abeokuta Ladies Club mit, der sich zusehends zu einer feministischen Organisation entwickelte. Ransome-Kuti und ihre Mitstreiterinnen setzten sich für Bildungschancen

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vorgestellt: Abonnentin

Pamela HuckDeshalb habe ich ein an.schläge-Unterstützungsabo:Es ist mir enorm wichtig, dass es an.schläge gibt, die Inhalte sind großartig und ich kann mir das Unterstützungsabo leisten. Meine Lieblingsrubrik in an.schläge:Die persönlichen Kolumnen. Es ist schön, Einblicke in Innen- und Lebenswelten zu bekommen, denen ich im Alltag kaum begegne. Mein feministischer Buchtipp:Amia Srinivasan, „The Right to Sex“

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Feminist Superheroine: Toni Morrison

Als Jahrhundertautorin prägte Toni Morrison die Entwicklung afro-amerikanischer feministischer Literatur maßgeblich. Geboren 1931 in eine proletarische Familie in Ohio, USA, studierte sie später Anglistik und arbeitete nach ihrem Studium an der Howard University als Dozentin für englische Literatur. 1970 veröffentlichte sie ihren ersten Roman „The Bluest Eye“, der von der Lebensrealität eines afro-amerikanischen Mädchens handelt.

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Die Oma wird’s schon schaukeln!

»Die halten mich auf Trab!«, stößt sie, freudig dem Nachnachwuchs hinterherhechelnd, hervor. Eh so vü liab, die Enkerln! Vielleicht widmet sie sich ihnen bald ganz, ganz und gar, mit Haut, Haar und allem andern, den Knochen und den Nerven, die jetzt leider manchmal so gegenwärtig sind. Der Herr Bundeskanzler hat es geträumt. Viel schöner als

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Aus der Welt

„Des Teufels Bad“ widmet sich dem wenig beachteten Phänomen des „mittelbaren Suizids“, den Frauen in der Neuzeit begingen. Ein zutiefst bewegender Historienfilm über das bäuerliche Leben, Depression und Einsamkeit. Von CLEMENTINE ENGLER Ich wollte weg sein aus der Welt«, begründete Ewa Lizlfellner ihre Tat, für die sie hingerichtet werden sollte. An ihre Geschichte ist der

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Normalisierung von Unmenschlichkeit

Alle reden von „Remigration“. Doch die demokratische Öffentlichkeit darf nicht die Fehler der Vergangenheit wiederholen und solche Begriffe normalisieren. Von NATASCHA STROBL Seit dem Vernetzungstreffen von hochrangigen AfD-Politikern und Neonazis vergangenen November in Potsdam, bei dem Pläne zur Vertreibung von Millionen von Menschen aus Deutschland gewälzt wurden, ist ein Begriff in aller Munde: „Remigration“. Den

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Frauenfeindlichkeit im Netz

Als Alexandra Föderl-Schmid, die stellvertretende Chefredakteurin der „Süddeutschen Zeitung“ und ehemalige Chefredakteurin des „Standard“, Anfang Februar lebend unter einer Innbrücke in Braunau gefunden wird, ist die Erleichterung groß. Der Schock über das, was sich in den Tagen zuvor ereignet hatte, sitzt jedoch tief. Ende des vergangenen Jahres beauftragt das rechtspopulistische Portal „Nius“ rund um Ex-Bild-Chef

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Eine Spur härter

Saioa Alvarez wurde 2023 mit dem renommierten Nestroy-Preis ausgezeichnet. Die Performerinmit Behinderung geht regelmäßig an ihre Grenzen – starke Rollen wie in „Ophelia’s Got Talent“soll es für alle Künstler*innen geben, fordert sie. Von Hannah Schmidt. Faszinierende Bühnenpräsenz«, „doppelbödiger Witz«, „Draufgängertum“ – so beschrieb die Jury des Nestroy-Preises im November vergangenen Jahres die Performerin Saioa Alvarez.

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Ein Mann wird nicht zum Opfer

Selim Akmese arbeitet als forensischer Therapeut mit verurteilten Tätern. Lea Susemichel und Brigitte Theißl haben ihn gefragt, wieso Männer gewalttätig werden und was es braucht, um das zu ändern. an.schläge: Wie konkret sieht Ihre Arbeit mit Gewalttätern aus? Selim Akmese: Die Arbeit im forensischen Bereich besteht aus wöchentlichen Terminen, die der Therapeut mit dem Insassen/Klienten

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Die EU verriegelt die Tür

Pünktlich zu Weihnachten, beim letzten Treffen der EU Staats- und Regierungschef*innen unter spanischer Ratspräsidentschaft, wurde die Einigung zum Gemeinsamen Europäischen Asylsystem (GEAS) verkündet. Die Europäische Union macht Abschottung und die Abkehr von Humanität damit zur offiziellen Politik. Seit vielen Jahren wurde um die tatsächlich dringend notwendige Reform der GEAS gerungen und dabei auf die angebliche

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Keine falsche Bescheidenheit

Von Lea Susemichel & Brigitte Theißl Ein Schritt nach vorne – und zwei zurück. Alle Feministinnen kennen das lähmende Gefühl von Vergeblichkeit und die Angst, dass mühsam erkämpfte Errungenschaften vom nächsten Backlash wieder zunichtegemacht werden. Seit die an.schläge vor vierzig Jahren gegründet wurden, gab es jede Menge solcher Rückschläge. Doch die Bilanz, die wir angesichts

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Plastik-Hype

An „Barbie“ kommt aktuell niemand vorbei: Schon jetzt ist der Blockbuster an den Kinokassen der erfolgreichste Film einer Regisseurin aller Zeiten. Aber ist „Barbie“ auch feministisch? Lea Susemichel und Brigitte Theißl, die beiden leitenden an.schläge-Redakteurinnen, sind sich da nicht einig. Okay, mal ehrlich: Dass „Barbie“ ein mit 145 Millionen Dollar aufgepumpter Werbefilm für Mattel ist,

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