Kommentare zu: Feministische Muttermotive https://ansch.4lima.de/feministische-muttermotive/ Sat, 04 Jan 2020 13:11:09 +0000 hourly 1 https://wordpress.org/?v=7.0 Von: Resa Resenstiehl https://ansch.4lima.de/feministische-muttermotive/#comment-707 Wed, 15 Jun 2016 10:19:13 +0000 https://anschlaege.at/feminismus/?p=7453#comment-707 Bitte mehr davon!!!!!
Ich finde die Fragen, die in dem Artikel aufgeworfen werden bringen die Sache auf den Punkt: Es gibt eine Leerstelle zwischen der Theorie und der tatsächlichen Praxis feministischer Elternschaft. Und, ja die Erziehungsratgeber liefern keine Antworten, aber auch auf Seiten feministischer Auseinandersetzung wird das Thema – kommt mir vor – gerne gemieden. Vieles wird hier leider nur angerissen, dabei würde ich gerne mehr dazu lesen. Zum Beispiel wie Geburt und Stillen mit Hilfe eines starken Naturalisierungsdiskurses aus der Sphäre eines medizinische-industriellen Komplexes gebracht wurden/werden. Ist nun Stillen nach Bedarf bzw. Langzeitstillen emazipatorisch? Immerhin hat man die Bestimmung über den eigenen Körper erkämpft und außerdem gerät man nicht in die Abhängigkeit der Babynahrungsindustrie (lange Zeit galt ja das Stillen nach Zeitplan und es wurde dann sehr schnell seitens der Medizin die ‚Diagnose‘ „nicht genung Milch“ gestellt und auf Prae-Milch umgestellt). Andererseits verstärkt Stillen die Abhängigkeit von der Mutter, erschwert eine Erwerbstätigkeit, und der essentialistische Diskurs dass Stillen das Beste sei für das Kind schafft einen Schuldkomplex für Mütter, die nicht stillen können oder wollen. Wie gehen feministische Eltern damit in der Praxis um?

Seit ich selber Mutter geworden bin finde ich auch die Debatte um Erwerbstätigkeit viel problematischer. Einerseit ist das Recht auf „berufliche Erfüllung, auf Selbstverwirklichung und Selbstfürsorge“ von Frauen hart erkämpft und es gibt noch genug aufzuholen beim Thema ökonomischer Gleichstellung. Andererseits wertet die Gleichstellungsdebatte ökonomischen Erwerbsarbeit auf und informellen Betreuungsarbeit ab. Bleibt man zuhause bei den Kindern so unterstützt man den Muttermythos ….steigt man früh wieder in den Beruf ein, unterwirft man sich einer neoliberalen Agenda…mir kommt vor man kann es plötzlich nicht mehr richtig machen 😉
Daher würde mich sehr interessieren welche feministischen Gesellschafts- und Lebensentwürfe es gibt, welche gesellschaftlichen Rahmenbedingungen es braucht, um selbstbestimmt zu bleiben und gerne Mutter sein zu können und zu dürfen.

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Von: an.schläge IV/2016 erschienen: MAMA! Emanzipierte Mütter & Töchter | ZtG – Blog https://ansch.4lima.de/feministische-muttermotive/#comment-706 Thu, 26 May 2016 13:57:44 +0000 https://anschlaege.at/feminismus/?p=7453#comment-706 […] sie ausfallen können – völlig unkompliziert sind sie jedenfalls in den seltensten Fällen. Feministische Muttermotive Emanzipation für Mütter und Töchter. Von LEA […]

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