Kommentare zu: Eizelle und Samenzelle: Eine Märchenstunde https://ansch.4lima.de/eizelle-und-samenzelle-eine-marchenstunde/ Tue, 01 Sep 2020 19:14:11 +0000 hourly 1 https://wordpress.org/?v=7.0 Von: Georg Reischel https://ansch.4lima.de/eizelle-und-samenzelle-eine-marchenstunde/#comment-596 Tue, 27 May 2014 15:59:49 +0000 https://anschlaege.at/?p=4454#comment-596 Einerseits wird die menschliche Fortpflanzung geschlechtlich genannt, was ich so verstehe, dass Männlein wie Weiblein gleichwertig daran beteiligt sind. Doch in der Beschreibung derselben wird der Mann als einziger Protagonist dargestellt, sodass ich mich dazu aufgefordert sehe, die Theorie der geschlechtlichen Fortpflanzung daselbst zu hinterfragen. Und siehe da…

Wer also daran Interesse hat, der schaue auf meinen Blog http://reproduktion-fortpflanzung-vererbung.blogspot.de nach.

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Von: Georg Reischel https://ansch.4lima.de/eizelle-und-samenzelle-eine-marchenstunde/#comment-595 Fri, 02 May 2014 15:35:27 +0000 https://anschlaege.at/?p=4454#comment-595 Erweiterung zur Märchenstunde
Man sollte sich eingedenk sein, dass die geschlechtliche Fortpflanzung zu einer einzelnen Zelle (befruchtete Eizelle, Zygote) führt und das der Beitrag des Mannes zu dieser einen Zelle ein einzelnes Spermium ist.
Die einzige Besonderheit der geschlechtliche Fortpflanzung ist die genetische Modifikation (Variation).
Das Spermium ist kein Same, da sich dieser erst aus einer befruchteten Eizelle bildet. Eine hervorragende Metapher wäre die Blastozyste, die sich in den Mutterkuchen einnistet, so wie ein botanischer Same es im Bezug zum Boden tut.
Das Spermium kann qualitativ nicht mehr als Zelle beschrieben werden. Das separate und komprimierte Genom und die maximale Reduktion des Zytoplasmas verhindern, dass das Spermium die typischen Zellfunktionen ausführen kann.
Aus diesem Grund benötigt das Spermium eine Wirtszelle, genauso wie ein Virus eine Wirtszelle benötigt. Da das Spermium wie auch das Virus der Wirtszelle lediglich genetisches Material übertragen, ist es das Genom selber, das eine Wirtszelle benötigt.
Das heißt, dass zu der Vererbung der Gene zusätzlich eine dazu passende Zelle bereitgestellt werden muss, da das Genom eine Zelle nicht selber herstellen kann.
Der Mann vererbt seine Gene mittels eines Spermiums, das in den weiblichen Organismus verfrachtet wird, wo das Spermium sein genetisches Material der Eizelle übergibt und dabei auch seine Existenz beendet.
Die Frau vererbt ihre Gene mittels einer Eizelle, die allerdings im weiblichen Organismus verbleibt und auch ihr genetisches Material behält und bei Erfolg der geschlechtlichen Fortpflanzung auch ihre Existenz bewahrt.
Die Gene, die von Mann und Frau vererbt werden, befinden sich in jenen Zellen, aus denen die Spermien und Eizelle gebildet werden. Diese Zellen vererben ihren zelleigenen Genbestand und führen auch eigenständig die Reduktionsteilung ihrer selbst durch, sodass der Genbestand jeweils halbiert wird.
Der metaphorische Gebrauch der aktiven Verben „ fortpflanzen“ und „vererben“ kann man nur im Bezug zum Verhalten des Spermiums anwenden. Die Begriffe „geschlechtliche Fortpflanzung“ und „Vererbung der Gene“ sind direkt und einseitig vom Spermium abgeleitet worden.
Die Aussage „Von zwei einzelnen Zellen und ihren Genbeständen wird eine Zelle eigenständig gebildet und zwar ohne Einwirkung der menschlichen Organismen im Bezug zur genetischen Ausstattung der entsprechenden Zelle (befruchtete Eizelle)“ ist die nicht-metaphorische Version der geschlechtlichen Fortpflanzung.

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