Kommentare zu: Die Sprache ist (k)ein_e tote Hünd*in https://ansch.4lima.de/die-sprache-ist-kein_e-tote-huendin/ Tue, 15 Oct 2019 14:39:44 +0000 hourly 1 https://wordpress.org/?v=7.0 Von: Kim Schicklang https://ansch.4lima.de/die-sprache-ist-kein_e-tote-huendin/#comment-749 Thu, 14 Dec 2017 09:17:42 +0000 https://anschlaege.at/feminismus/?p=9152#comment-749 „Um klarzustellen, dass Transfrauen auch Frauen sind, wurde in den letzten Jahren propagiert, Frau* durchgängig mit Sternchen zu schreiben. Aktuelle Texte maßregeln nun genau diese Schreibweise als transphob. Egal für welche Variante ich mich entscheide, ist klar, dass es keine endgültige Lösung gibt. Ja, es ist wichtig darüber nachzudenken, welche Begriffe wir verwenden wollen. Aber auch weil wir dieses Nachdenken wohl niemals abgeschlossen haben werden, wäre es schlau, ein wenig mehr Toleranz für jene aufzubringen, deren Antworten nicht exakt so ausfallen wie die eigenen.“

Um es mal ganz klar zu sagen: Wer Körper und Identität zu einem macht und meint Frauen, deren Körper Variationen mitbringt, zu Nichtfrauen erklären zu müssen, der hat kein Problem mit Begriffen, sondern will Frauen ein Geschlecht zuschreiben, das diese nicht haben. Das blöde ist, dass genau das Ungleichberechtigung erzeugt: Die Wertung und Deutung von Frauen anhand Körpern.

Sollen wir also Toleranz gegenüber Haltungen zeigen, die Ungleichbehandlungen erzeugen? Oder wie ist das zu verstehen, Katharina Röggla?

Es wäre schön, sich einmal Gedanken zu machen darüber, warum Frauen von manchen Menschen „Transfrauen“ genannt werden. Welchen Grund gibt es dafür? Und was wäre dann angebracht, wenn Frauen sich das T-Wort nicht überstülpen lassen wollen? Sind die Gründe dafür dann interessant genug für einen Diskurs? Oder interessieren wir uns dafür dann nicht mehr?

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