Dezember 2011/Jänner 2012 – an.schläge – Das feministische Magazin https://ansch.4lima.de Tue, 24 Jan 2012 12:13:37 +0000 de hourly 1 https://wordpress.org/?v=7.0 https://ansch.4lima.de/wp-content/uploads/2024/10/cropped-favicon-32x32.png Dezember 2011/Jänner 2012 – an.schläge – Das feministische Magazin https://ansch.4lima.de 32 32 an.künden: reality manifestos https://ansch.4lima.de/an-kunden-reality-manifestos/ https://ansch.4lima.de/an-kunden-reality-manifestos/#respond Tue, 24 Jan 2012 12:13:37 +0000 https://anschlaege.at/?p=2624 Die internationale Gruppenausstellung „Reality Manifestos, or Can Dialectics Break Bricks?“ ist eine Studie, in der die Grenzen zwischen Bild und Reprä­sentation untersucht und der Blick auf die Ruinen der Repräsentation gerichtet wird. Dorthin, wo sich das Konzept von Original und Kopie auflöst.

bis 3.3. „Reality Manifestos, or Can Dialectics Break Bricks?“ Kunsthalle Exnergasse, 1090 Wien, Mo– Di 13–18.00, Sa 11–14.00, Währinger Straße 59, 01/4012141, kunsthalleexnergasse.wuk.at

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Queer-feminist Cityguide https://ansch.4lima.de/queer-feminist-cityguide/ https://ansch.4lima.de/queer-feminist-cityguide/#respond Wed, 30 Nov 2011 15:21:06 +0000 https://anschlaege.at/?p=2421 Lieblingsorte von an.schläge & FRIENDS

 

AMSTERDAM/NIEDERLANDE
Websites: http://lesbisch.startpagina.be, www.cocamsterdam.nl/nieuws
60-coc-amsterdam/290-pink-istanbul-en-pink-amsterdam.html. Feministisches Buchgeschäft: XU – Xantippe Unlimited (www.xantippe.nl/1024/index.html). Schwul-Lesbisches Buchgeschäft: Vrolijk – Gay and Lesbian Book and DVD Store (www.vrolijk.nu). Gay Bars: Bar PRIK, eine gemischte, aber sehr nette Bar (Spuistraat 109, www.prikamsterdam.nl), Saarein – mixed gay café (Elandsstraat 119, http://saarein.info/en), De Arc (Reguliersdwarsstraat 44, www.bararc.eu). Filmfestivals: TranScreen – Amsterdam Transgender Film Festival (http://transcreen.wordpress.com), Roze Filmdagen – Amsterdam Gay and Lesbian Film Festival (www.rozefilmdagen.nl). Lisa Appiano

 

BUDAPEST/UNGARN
Kino & Konzerte im Café Vis Major (www.vismajor.hu). Eklektika ist ein nettes Lokal, das gerne von Feministinnen besucht wird (www.eklektika.hu). Für die lesbische Community organisiert die Crew von Csajka Sportevents und Partys (www.csajka.hu). Labrisz wiederum setzt sich für Rechte und Antidiskriminierung von Lesben ein (www.labrisz.hu). Im Infoladen Morze sind LGBTs und revolutionäre Feministinnen immer willkommen (www.morzeinfoshop.blogspot.com) Lina Walde mit Dank an Pétér Lorincz

 

BUENOS AIRES/ARGENTINIEN
Die Stadtviertel Palermo und Almagro: Almagro gilt mit seinen vielen kleinen Theatern und Bars bisher noch als Geheimtipp in Buenos Aires. Unbedingt im El Bandarin (Guardia Vieja 3601) mit seinem Liebhabercharme einer Tango- und Sportbar vorbeischauen. Palermo ist zwar deutlich touristischer, dafür in zwei Punkten unschlagbar: die queere Clubszene und die vielen Klamottenläden junger DesignerInnen. Die Bach Bar (Cabrera 4390) für Lesben, Queers und andere ist besonders wegen ihrer witzigen Transformist Shows und der netten Leute einen Besuch wert. Pflichttermin im Dezember ist das Destravarte Festival mit seinem vielseitigen Programm aus Theater, Bildender Kunst, Filmen und Podiumsdiskussionen rund um das Thema Transgender. Das bleibt aber alles unter uns! Daphne Ebner

 

CHICAGO/USA
The neighbourhood Andersonville is not only the Little Sweden of Chicago, but also known as „dykestown“. Great neighbourhood with cafés, bars, feminist bookstores and the clothingstore DITC+ = Dykes in the City. Though pretty „male orientated“ Boystown in Chicago is also worth visiting. (Boystown = Chicagos Castro; fyi: Castro is the most famous „gaybourhood“ in the world.) Denice

 

ISTANBUL/TÜRKEI
Tanzen & Trinken: Gizli Bahce (sehr nette Bar am Dach, viele Queers & Feminist_innen präsent, auch unter den Angestellten, manchmal super tanzbare Musik, aber das Bier ist recht teuer). Peyote (drei Floors unterschiedliche müzik: 1. Stock Indie, 2. Stock concert zone und eine „Postrock“-Terasse). The Machine (ein kleiner, netter Elektroschuppen, in dem es sich fein bis in die Morgenstunden tanzen lässt – sexistische Momente bei dem Gedränge leider nicht ganz ausgeschlossen); W, Kiki, Küçük otto, Leyla teras (Life-Musik, auch mal traditionell türkisch); Asmaalti (unsere Lieblingsbar für die ersten Biere oder die ganze Nacht, nicht zu teuer, auch nicht aufregend, sehr liebes Personal, und unsere queer-feministischen Freund_innen kommen eigentlich alle hierher).
Alle diese Tipps sind in Europa, meist nahe an Taxim, dem Puls der Stadt. Auf der asiatischen Seite empfehlen wir v.a. Kadiköy, da ist es nachts recht entspannt, und es lässt sich die Bar-Straße abklappern.
Im Istanbul Modern ist noch bis 22. Jänner Dream and Reality. Modern and contemporary women artists from turkey zu sehen. Am 11.11. hat die Ausstellung/Intervention Trans Onurlu ve Turkiyeli / Proudly Transgender in Turkey eröffnet (http://transonurluveturkiyeli.tumblr.com). Gözde Ariel Callich & Hannah-Lisa Kunyik

 

MEXICO DF/MEXIKO
Stadtteil Zona Rosa: einige, allerdings eher mainstreamige Lokale. Events: die jährliche Regenbogenparade und die Massenhochzeit am Valentinstag. Empfehlung: die Konzerte der Kumbia Queers und Ultra Sonicas anschauen, wenn sie gerade in DF sind. Außerdem: Frida Kahlo Museum! Und die Universidad Claustro Sor Juana – dort gibt es auch viele Queer-Veranstaltungen und ein queeres Radio (http://radiocqueer.blogspot.com). Gini Müller

 

NASHVILLE/USA
If anyone should ever visit the redneck state Tennessee they have to go to Nashville and look for a honky tonk-bar where some female singer waiting for a big break will perform.
And for lesbians/queers: They have their own rosa-lila villa which is called the lipstick lounge! (www.thelipsticklounge.com) It is a bar owned by two identical dykes that used to be lovers. There hangs an enormous oilpainting of the two on the wall and they usually hang out in front of it. Fabulous!! Please go on „karaoke-night“. Since Nashville is for singer/songwriters what Hollywood is for actresses, open mic night or karaoke is a must! Denice

 

PARIS/FRANKREICH
gals rock – A shop dedicated to female rock culture. Ein Shop für Musik (vinyl+cd+dvd), coole Klamotten und persönliche Treffen mit Musiker_innen wie zum Beispiel mit jenen von Electrelane letzten Juli, als sie tags zuvor „am Strand“ des Clubs Glazart bei la Villette gespielt haben (17, rue Henry Monnier, http://galsrockparis.blogspot.com). Le Troisième Lieu – La cantine des Ginettes armées (Bar, Café, Cantine, Discothèque):
Nur wenige Schritte hinter dem Centre Pompidou gelegen DIE Bar, wo frau bei einem Kurzbesuch in Paris unbedingt auf einen Apéro, Snack oder zum Abtanzen vorbeischauen sollte (62, rue Quincampoix, www.myspace.com/letroisiemelieu). Les mots à la bouche – DIE Buchhandlung im Marais, LGTB Viertel und altes jüdisches Viertel von Paris: viel Mode, Design, Bars und gefilte Fisch (6, rue Sainte Croix de la Bretonnerie, www.motsbouche.com). Violette and Co. – la librairie des filles et des garçons manqués: meine bevorzugte Buchhandlung mit Ausstellungen, Lesungen, Schreibateliers und natürlich vielen tollen Büchern, aber auch DVDs, CDs, T-Shirts und Postkarten in einem wunderbar bunten Arrondissment von Paris unweit der Bastille (102, rue de Charonne, www.violetteandco.com/librairie). Chéries-Chéris – Festival de films gays, lesbiens, trans & ++++ de Paris: Seit drei Jahren nennt sich das ehemalige Festival de films gays et lesbien nun Chéries-Chéris. Das älteste LGTB-Filmfestival von Paris erlebte im vergangenen Oktober seine 17. Ausgabe und findet alljährlich im „Forum des Images“, Kino und Filmarchiv im Herzen von Paris, statt (am Ort der ehemaligen Markthallen, Les Halles, porte Saint-Eustache). Als ich es 1999 kennenlernte, schien es vor allem Sammelpunkt der Solarium-gebräunten Schwulen aus dem naheliegenden Marais zu sein, mittlerweile hat sich aber die queer-lesbische Diversifizierung sowohl im Festivalprogramm als auch im Publikum durchgesetzt … daher sehr zu empfehlen für frankophile Filmbegeisterte (http://cheries-cheris.com/index.html). Karoline Feyertag

 

SAN FRANCISCO/USA
Dolores Park: A park where everybody hangs out. Especially recommendable during pride week. The Lexington: queer/dyke bar. Classic. San Francisco’s Marea Alta. Valencia: a street with great food, bookstores, 2nd hand clothing. Famous from Michelle Tea’s book with the same name. Mission Street: cooler and much, much cheaper clothes/thrift stores than Valencia (thrift store = second hand). The whole Mission District is so much more exciting than Castro or The Haights (famous as being the „hippie district.“) Denice

SEOUL/KOREA
Bar W: Während die Gay & Drag-Lokale der Stadt v.a. am „Homo Hill“ in Itaewon angesiedelt sind, finden sich die lesbisch-queeren Bars und Clubs vorwiegend im quirligen Studi- und Ausgehviertel von Hongdae. In der schnieken Ladies-only-Venue „Bar W“ werden hochprozentige Mixgetränke serviert – mit anregenden Namen wie „Soft Butch“ und „Fantastic Foreplay“. International Women’s Film Festival (IWFF): Jedes Jahr präsentiert das Festival aktuelle Werke von Filmemacher_innen aus ganz Asien, in unterschiedlichen Programmschienen wie „New Currents“, „Asian Spectrum“ und „Queer Rainbow“. Auf der Agenda steht u.a. die Vernetzung zwischen der lokalen und internationalen feministischen Film-Community, in Seoul befindet sich auch das Headquarter des vom IWFF gegründeten Network of Asian Women’s Film Festival (www.wffis.or.kr). Vina Yun

 

VALENCIA/SPANIEN
Serielimitada: Designerinnen, Künstlerinnen, Kunsthandwerkerinnen und kreative Frauen sind auf der Plattform „Serielimitada“ (soviel wie: „beschränkte Stückzahl“) gut aufgehoben. Demnächst wird es dort Platz zum Produzieren, Ausstellen und Verkaufen geben (www.serielimitada.net). Festival de la Luna: Im September sind beim Luna-Filmfestival für eine Woche Lang- und Kurzfilme mit queeren Inhalten zu sehen, die jenen bei „identities“ in Wien, dem Berliner „Teddy“ oder den „Lesbisch Schwulen Filmtagen Hamburg“ um nichts nachstehen (www.festivaldelaluna.org). La Biblioteca de la Dirección General de la Mujer: Diese öffentliche Bibliothek sammelt, bearbeitet und verbreitet Literatur zu den Themen Frauen und Geschlecht aus interdisziplinärer Sicht und definiert sich gleichzeitig als Raum speziell für Frauen (www.begv.gva.es/dgm2/tdgm.html). Groovelives Valencia: Ob im „47 Social Club“, dem „Picadilly“ oder der Disco „La3“ – die in den Locations des Groovelive Teams veranstalteten queeren Partys zählen zu den besten der Stadt (www.groovelives.com). Mirjam Bromundt

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an.künden: Magical https://ansch.4lima.de/an-kunden-magical/ https://ansch.4lima.de/an-kunden-magical/#respond Mon, 28 Nov 2011 12:14:36 +0000 https://anschlaege.at/?p=2378 Die in Wien lebende französische Choreografin Anne Juren und die New Yorker Regisseurin Annie Dorsen enthüllen in ihrem feministischen Performance-Tanzstück Schicht für Schicht „das Geheimnis“ der Frau und zeigen, was Frau alles sein kann: Hausfrau, Kämpferin, Opfer, Mutter und Maschine.

Magical, Foto: Christoph Lepka/brut

30.12., 20.00, 31.12., 22.00: MAGICAL – Annie Dorsen & Anne Juren, brut – Koproduktionshaus, 1010 Wien, Karlsplatz 5, T. 01/5878774, www.brut-wien.at

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an.sage: Nur Konsens ist Sex https://ansch.4lima.de/an-sage-nur-konsens-ist-sex/ https://ansch.4lima.de/an-sage-nur-konsens-ist-sex/#comments Mon, 28 Nov 2011 12:07:19 +0000 https://anschlaege.at/?p=2373 Ein Kommentar von LEONIE KAPFER]]>

Ein Kommentar von LEONIE KAPFER

 

Was ist eigentlich los mit dem heterosexuellen Geschlechtsverkehr? Wie kann es sein, dass Männer wie Strauss-Kahn, Assange und Kachelmann denken, sie hätten einvernehmlichen Sex, obwohl ihr Gegenüber das ganz anders sieht? Wer eine Antwort auf diese Frage will, muss sich genauer mit dem Konzept „Konsens“ beschäftigen.
Unsere heutige Idee von einvernehmlichem Sex beinhaltet einzig die Abwesenheit eines Neins. Wer nicht Nein sagt, meint Ja. Schweigen wird so ungewollt zur Zustimmung. In dieser Vorstellung existieren aber zahlreiche Grauzonen. Was tun, wenn ein/e SexualpartnerIn nicht in der Lage ist, ein Nein zu formulieren? Sei es, dass sie unter Drogeneinfluss steht oder andere Umstände eine verbale Kommunikation verhindern.
Was bloßes „Nein heißt Nein“ in der Praxis bedeutet, zeigt etwa ein erschütternder Fall in Paderborn. Dort hat ein 48-jähriger Mann über Jahre hinweg eine psychisch kranke Frau vergewaltigt. Der Richter sprach den Mann jedoch frei, da sein Opfer keinen Widerstand geleistet hatte.
So wichtig der Slogan „Nein heißt Nein“ auch war und ist – um wirklich konsensuellen Sex zu haben, bedarf es mehr. „Bevor ich wusste, was passiert, war er in mir. Kein Vorspiel, keine Warnung, kein Konsens. Es tat weh und weher, und es hörte auch nicht auf zu schmerzen, und selbst heute tut es noch weh, wenn ich daran denke, dass ich damals zu schüchtern und zu verstört war, um Nein zu sagen.“ So beschreibt US-Comedian Margaret Cho ihr erstes Mal. Ein Einzelfall ist diese Geschichte mit Sicherheit nicht. Grenzüberschreitungen dieser Art passieren immer wieder, und die Schuld wird letztlich den Frauen gegeben, denn sie hätten ja Nein sagen können. Unsere angebliche sexuelle Befreiung ist auf ein Nein zusammengeschrumpft.
Für Frauen meiner Generation ist aber nichts schwieriger, als zuzugeben, dass es mit dem Sex doch noch nicht so emanzipiert läuft, wie wir es uns wünschen. Zu tief sitzt „Sex and the City“-Samanthas Versprechen „Sex wie ein Mann haben zu können“. Auch wollen wir lieber „herumvögeln“ wie Helen Memel aus Charlotte Roches „Feuchtgebiete“, statt uns zu fragen, was da nicht stimmt.
Aber wir können nicht ewig davonlaufen, denn das Patriarchat schlummert auch in unseren Betten und mit ihm totgehoffte Rollenbilder.
Andrea Roedig hat demnach vollkommen Recht, wenn sie in einem „Standard“-Artikel („Workout für die Klitoris“) fordert, Feministinnen sollten das Thema Sex zurück auf ihre Agenda holen. Denn von einer sexuellen Befreiung der Frau kann auch heute nur geträumt werden.
Fangen wir also beim Thema Konsens an. Was ich damit meine, ist wirklich einvernehmlicher Sex, bejahender Sex.
Unsere gängige Vorstellung von Sexualität als Penetration stößt sich jedoch mit dem Prinzip Konsens. Immer noch hinken wir der antiquierten Idee nach, Sex käme mit nur einem aktiven Part, dem männlichen, aus. Aktive Teilnahme der Frau ist für unser Verständnis von Sex nicht zwingend notwendig. Die Frau kann in Passivität verharren, ihre Zustimmung ist einzig die Abwesenheit eines Neins.
Wie absurd diese Vorstellung ist, wird durch einfache Vergleiche klar. Würden wir sagen, wir haben mit einer Person getanzt, wenn diese nur im Raum neben uns stand? Oder würden wir sagen, wir haben gemeinsam musiziert, wenn aber nur wir es waren, die ein Instrument gespielt haben? Wohl eher nicht.
Sex muss also wie alle anderen gemeinschaftlichen Tätigkeiten auch als etwas verstanden werden, das aktive Teilnahme aller Involvierten verlangt. Sex ist nicht Penetration, sondern Zusammenspiel.
Und um das zu erreichen, sollten wir endlich eine Sprache für unsere Sexualität finden. Denn Konsens will erfragt werden. Nur wenn ich mein Gegenüber frage, ob es etwas ebenfalls will, kann ich ein Ja zur Antwort bekommen. Und nur ein Ja kann Konsens herstellen.
Nur Ja heißt Ja!

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medienmix https://ansch.4lima.de/medienmix-3/ https://ansch.4lima.de/medienmix-3/#respond Mon, 28 Nov 2011 11:56:50 +0000 https://anschlaege.at/?p=2366 fernseher_anschlaege_feminismus_oesterreichXOXO * Mind the GAB * Grrrl-Film]]> fernseher_anschlaege_feminismus_oesterreich

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XOXO

Die Nummer 8 des Hamburger Magazins „Hugs and Kisses“ ist da! Das Thema der queeren Halbjahreszeitschrift ist diesmal Sichtbarkeit. „Tender to all gender“, so der Untertitel des Magazins – Identität wird als gemeinsamer Prozess verstanden. Die Bandbreite von Geschlecht zeigen Artikel und Interviews zu Kunst und Kultur. „Hugs and Kisses“ setzt daneben mit hohem ästhetischem Anspruch auf Fotostrecken und Illustrationen. Kosten: 4 Euro, Abo und Verkaufsstellen: hugsandkissesonline.de.

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Mind the GAB 

Über feministische Themen ohne Grenzen berichtet der internationale Blog genderacrossborders.com. Übersichtlich gestaltet und in englischer Sprache werden Fragen von Geschlecht, Herkunft, Klasse und Sexualität aus vielfältigen Blickwinkeln beleuchtet. Der Stil reicht von politisch analytisch bis persönlich, Reportagen haben genauso Platz wie Buch- und Filmbesprechungen. Besonders spannend sind die Themenschwerpunkte zu Bildung und Gesundheit weltweit.

 

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Grrrl-Film

Eine Dokumentation über die Bikini Kill- und Le Tigre-Ikone Kathleen Hanna kann die New Yorker Regisseurin Sini Anderson nun dank der Plattform kickstarter.com realisieren. 1.238 Spender_innen haben innerhalb eines Monats 61.455 US-Dollar für „The Punk Singer“ beigetragen, Anderson hat nun mit Hanna und Wegbegleiter_innen mit der Arbeit am Film begonnen. Mithilfe von Kickstarter werden seit 2009 durch Crowdfunding kreative Projekte im weitesten Sinne durch Vorfinanzierung auf Spendenbasis ermöglicht.

Fiona Sara Schmidt

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lesbennest: If you Shave Shave Shave… https://ansch.4lima.de/lesbennest-if-you-shave-shave-shave/ https://ansch.4lima.de/lesbennest-if-you-shave-shave-shave/#respond Mon, 28 Nov 2011 11:50:49 +0000 https://anschlaege.at/?p=2361 LesbennestTen years ago I was still convinced that one of the most important weapons in our feminist struggle was the open and public display of (female*) body hair. Von DENICE]]> Lesbennest

the fabulous life of a queer femme in action

Ten years ago I was still convinced that one of the most important weapons in our feminist struggle was the open and public display of (female*) body hair. I saw women who shaved their legs and armpits as traitors and spent more time on fighting for the right to wear our self-grown furs than for example on questioning my own privileges and whiteness. Another important aspect of female fur was that it represented my lesbian identity. Women who shaved only did it for heterosexual, patriarchal reasons, and if I fancied a chick and then saw her shiny legs, our affair was over before it had even begun. And don’t even get me started on my reactions to a hairless cunt … For me, that really displayed a victim of sexual oppression. So what has changed in the evolution of Denice? I still love hair. Just not my own. My body hair has this strange Scandinavian colour of dishwater/gold, and there are no cool curls in my armpits (only straight thing about me; the hair there). And I’m a lazy fuck. I have a lot of leg, and shaving takes an hour. So I usually just put on an extra pair of nylons to cover up the forest. When I realized that I needed a triple pair of pantyhose to not look like my legs were Italian marble pillars, I decided to try out a waxing studio. Quick, painful, and I only needed to lie there, babbling about my life in between screams. Needless to say, the place was an orgy of heteronormative clichées, and the guilt ridden, traitor-like shame that I already felt on the way there just exploded full blast when I stepped into this palace of peach Barbie. As you all know I have always put a lot of pride in „coming out“ everywhere and at all times to make my own contribution to queer visibility, and this place screamed to be educated by Moi. But when my very tough, sadistic, ghetto-chic 21-year old hair-removing girl was smearing hot wax on my vagina while asking about my love life, I realized that this is really not one of the moments where you talk about being a passionate muff-muncher. We shared a moment, though, when she tried to convince me to rip out my golden moustache, and I explained to her that me and my feminist gang love our facial hair. Because we do, right?

Lesbennest Kolumne
Illustration: Nadine Kappacher

Denice did not only get a „Brazilian Triangle“. She also waxed her ass. And she is not afraid to admit that she will do it again … just a tiny bit.

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heimspiel: Wer ist die Mutter? https://ansch.4lima.de/heimspiel-wer-ist-die-mutter/ https://ansch.4lima.de/heimspiel-wer-ist-die-mutter/#respond Mon, 28 Nov 2011 11:45:30 +0000 https://anschlaege.at/?p=2355 HeimspielMeine Freundin und ich geraten, seit wir ein Kind haben, oft in unfreiwillig komische Situationen. Von VERENA TURCSANYI]]> Heimspiel

leben mit kindern

Meine Freundin und ich geraten, seit wir ein Kind haben, oft in unfreiwillig komische Situationen. Seit einem Monat geht unsere Tochter jetzt in die Krippe, und dass einmal die eine Frau, einmal die andere das Kind bringt oder abholt, verwirrt die anderen Eltern. Eine der Mütter fragte mich bei einer Gelegenheit sogar, wo denn die Oma heute sei. Verständlich, dass meine Freundin davon nicht sehr begeistert war. Aber mittlerweile gibt es nur mehr wenige Eltern, die noch nicht über unsere Familie Bescheid wissen. Viele Menschen haben einfach keine Vorstellung von einer Familie mit zwei Müttern, da werden wir zu guten Freundinnen, Schwestern oder eben gar zu Mutter und Tochter gemacht (und nein, wir sehen uns nicht ähnlich, und so groß ist der Altersunterschied auch nicht).
Noch kann unsere Tochter nicht sprechen, es wird aber sicher interessant, wenn sie dann fremde Menschen darüber aufklärt, dass sie eine Mama und eine Mami hat. Unlängst hat eine Bekannte zu ihr gesagt (ich stand daneben): „Na, wartest du auf deine Mami?“ Verständnisloser Blick vom Kind, nach dem Motto: Wieso, da steht sie doch! Das ist natürlich nur für mich lustig, da allein ich weiß, dass ich die Mami bin und die Mama diejenige ist, auf die wir warten.
Aktive Ablehnung gab es neben diesen verwirrenden Momenten aber bisher noch keine. Als wir uns für den Kindergarten angemeldet haben, war die Kindergartenleiterin zwar ein wenig verlegen („So einen Fall hatten wir ja überhaupt noch nicht“), hat aber die Situation gut gemeistert. Im Formular streichen wir „Vater“ einfach durch und schreiben „Mutter2“. Die Vorstellung von der VaterMutterKind-Familie ist halt noch sehr einbetoniert, und das spiegelt sich in jedem Formular wider. Der Platz abseits dieser Familienform ist immer noch sehr begrenzt, und nach Vorbildern muss frau lange suchen.
Bis dahin helfen wir uns mit Übergangslösungen, wie eben dem Umschreiben von Formularen und dem Aufklären von Kindergartenbetreuerinnen und anderen ZeitgenossInnen. Denn schließlich ist eine Familie eine Familie, so oder so.

Heimspiel. Leben mit Kindern
Illustration: Nadine Kappacher

Verena Turcsanyi (für ihre Tochter „Mami“) hätte sich gern eine originellere Namensgebung einfallen lassen, aber „Mutti“ ging gar nicht.

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„We immediately just fit“ https://ansch.4lima.de/edieandthea/ https://ansch.4lima.de/edieandthea/#respond Mon, 28 Nov 2011 11:38:44 +0000 https://anschlaege.at/?p=2347 EDIE WINDSOR und THEA SPYER erzählen in der Dokumentation „Edie & Thea: A Very Long Engagement“ ihre einzigartige Liebesgeschichte. Von MIRJAM BROMUNDT]]>

EDIE WINDSOR und THEA SPYER erzählen in der Dokumentation „Edie & Thea: A Very Long Engagement“ ihre einzigartige Liebesgeschichte.
Von MIRJAM BROMUNDT

 

„We made love all afternoon and went dancing at night“, sagt Thea Spyer, eine der zwei Protagonistinnen in „Edie & Thea: A Very Long Engagement“, und markiert damit den Beginn einer lebenslangen Liebe. Bis Edie Windsor Löcher in ihren Strümpfen hatte, ließen sie nicht voneinander ab, und sieht man die beiden Jahrzehnte später den Regisseurinnen Susan Muska und Gréta Ólafsdóttir („The Brandon Teena Story“) ihre Geschichte erzählen, spürt man noch immer diese Energie des ersten Tages.
42 Jahre sind Edie Windsor und Thea Spyer schon zusammen, als sie sich 2007 in Kanada endlich das Ja-Wort geben können. Was bei vielen heterosexuellen Paaren am Anfang ihres gemeinsamen Lebens steht, ist für die zwei Frauen im reiferen Alter ein lang ersehnter Traum – sind sie doch schon seit Jahrzehnten verlobt, doch eine gleichgeschlechtliche Hochzeit war zum damaligen Zeitpunkt in New York unmöglich. Im Dokumentarfilm blicken sie zurück auf ein gemeinsames Leben und sehen sich Dias von früher an, die Thea mit ihrem so spitzen wie trockenen Humor kommentiert. Sie erzählen von der lesbischen Szene New Yorks in den 1960ern, als frau sich auf privaten Partys und in schummrigen Mafiabars vergnügte, und wo Razzien in der Prä-Stonewall-Ära einfach dazugehörten. In einer dieser Bars trafen die beiden College-Absolventinnen mit jüdischem Hintergrund auch das erste Mal aufeinander. Thea war als Tochter einer holländischen Unternehmersfamilie im zweiten Weltkrieg geflüchtet und sollte bald als Psychotherapeutin ihre eigene Praxis haben. Edie kam als in Philadelphia aufgewachsenes Ostküsten-Girl nach New York und war später eine der ersten leitenden Computersystem-Analystinnen und -programmiererinnen bei IBM.

Edie & Thea: A Very Long Engagement, Foto: DV8-Film

Fotos und Videoaufnahmen einer gemeinsamen Reise nach Surinam, vom Haus in den Hamptons, von früheren Strandurlauben oder Gay-Rights-Demos stehen dem späteren Alltag der beiden Frauen gegenüber. Mit 45 Jahren erkrankte Thea an Multipler Sklerose, was das Paar vor neue Herausforderungen stellte, aber weder Thea noch Edie den Mut verlieren ließ. „Oh shit! I had to fall for the one in the wheelchair!“, lacht Edie, und sieht man den beiden beim liebevollen Zubettbringen oder dem gemeinsamen therapeutischen Schwimmen im Pool zu, merkt man, dass sie es miteinander nicht besser hätten treffen können. Theas Krankheit ist es auch, die die Hochzeitspläne vorantreibt. Mit der Aussicht auf nur mehr ein weiteres Lebensjahr lassen sich die Langverliebten 2007 in Toronto trauen und ersetzen die – durch die Arbeit bei IBM bedingten diskreten – Verlobungsanstecknadeln durch „echte“ Eheringe.
Auch nach dem Tod Theas blieb Edie eine wichtige Figur in der Gay-Rights-Bewegung, und die Geschichte ihres Prozesses „Windsor v. United States“ ist u.a. auf Wikipedia nachzulesen. Da die in Kanada geschlossene Ehe in New York nicht anerkannt wurde, musste Edie nämlich im Gegensatz zu rechtlich gültig (heterosexuellen) Vermählten 363.000 Dollar Erbschaftssteuer zahlen – „The law effectively imposes a tax on being gay“, sagt Edie. Jetzt geht es um die Verfassungskonformität des „Defense of Marriage Act“ (DOMA), in dem festgehalten ist: „(…) the word ‚marriage‘ means only a legal union between one man and one woman as husband and wife, and the word ‚spouse‘ refers only to a person of the opposite sex who is a husband or a wife.“
Gerade vor diesem Hintergrund ist „Edie & Thea: A Very Long Engagement“ nicht nur ein romantischer, persönlicher und immer wieder zu Tränen rührender Film, der bei zahlreichen Filmfestivals, so auch bei identities 2011, ausgezeichnet wurde. Er ist auch ein politisch wichtiges Statement.

Edie & Thea: A Very Long Engagement. USA 2009, 60 Minuten, amerikanische Originalfassung mit deutschen UT
Regie: Gréta Ólafsdóttir, Susan Muska
Mit: Edie Windsor, Thea Spyer

Ab Samstag, 10. Dezember täglich um 20.30 Uhr exklusiv im Topkino Wien
http://blessblessproductions.com

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Von Bombast zu Bass https://ansch.4lima.de/von-bombast-zu-bass/ https://ansch.4lima.de/von-bombast-zu-bass/#respond Mon, 28 Nov 2011 11:32:14 +0000 https://anschlaege.at/?p=2341 Bei opulentem bis besinnlich-ausgefallenem Songwriting kann der Herbst mit seinen fallenden Blättern und Temperaturen kommen – und gegen die Zuhause-Depression helfen dann tiefe Bassbeats, meint SONJA EISMANN.]]>

Bei opulentem bis besinnlich-ausgefallenem Songwriting kann der Herbst mit seinen fallenden Blättern und Temperaturen kommen – und gegen die Zuhause-Depression helfen dann tiefe Bassbeats, meint SONJA EISMANN.

 

„Ich bin von der Idee fasziniert zu ertrinken“, ist im Booklet der neuen CD von Florence and the Machine zu lesen. Florence Welch, die junge Londoner Sängerin mit der roten Mähne und dem extravaganten Fashion-Sinn, fährt fort: „Oder eher der Idee, irgendwo herunterzuspringen und eingehüllt zu werden von irgendetwas, egal, ob gut oder schlecht, einfach nur eingehüllt.“ So verwundert es nicht, dass sich das Thema des Ertrinkens wie ein morbider Faden durch Ceremonials (Universal) zieht: Im Stück „Never Let Me Go“ ist von den „arms of the ocean, so sweet and so cold“ die Rede, „What The Water Gave Me“ scheint vom Wasser-Selbstmord der Virginia Woolf beeinflusst. Das passt zum theatralischen und immer auch etwas düster-opulenten Bühnen-Image der Tochter einer Renaissance-Studies-Professorin, und es passt auch zur fotografischen Selbstinszenierung zwischen 20er-Jahre-Salondame und 60er-Jahre-Hippie-Free-Spirit – und nicht zuletzt auch zur Musik mit den bombastischen Backing-Chören, Klaviergehämmer und der ganz großen Retropop-Geste. Besonders subtil oder innovativ ist das nicht, und mit großen Überraschungen nach dem phänomenal erfolgreichen Debüt „Lungs“ (2009) wird auch nicht aufgewartet. Aber in der Liga, in der Welch mittlerweile mitspielt, ist das Einhüllen bzw. Erdrücken der Fans durch harmonischen Überwältigungssound und dräuende Apocalypse-Vocals vermutlich de rigeur.

Klanggewaltig geht es auch auf Boykiller (Clouds Hill) zu, dem ersten Album, das die Multiinstrumentalistin Tonia Reeh, die normalerweise unter ihrem Alias Monotekktoni schräge bis dichte Elektroniksounds veröffentlicht, unter ihrem bürgerlichen Namen herausbringt (siehe Interview mit Tonia Reeh in an.schläge 10/2011). Dabei verzichtet die Berlinerin weitestgehend auf alle musikalischen Hilfsmittel außer ihrer dunklen Stimme und ihrem versierten, einfühlsamen Klavierspiel. Nachdem die erste Verwunderung über diese unerwartete Wendung verflogen ist, sind die Ohren frei für das, worum es hier geht: eine neue Variante akustischer Popmusik, die mit Pop vielleicht sehr viel weniger zu tun hat als mit 1920er-Jahre-Liedtraditionen, Theatermusik, Broadway ohne Pathos und klassischer Moderne. „Boykiller“ wirkt dabei auf elegante Weise zeit- und ortlos, wobei auch die in den Texten verhandelten Themen mitunter traurige Konstanz beweisen, wie das Coverfoto der Künstlerin als servile, schwangere Hausfrau unter dem wütenden Albumtitel schon andeutet. Songs wie „Happy Knife“, „Histeric“ und „I Am A Monster“ weisen auf die Frustrationen hin, denen doppelt- und dreifach belastete Frauen heute nach wie vor ausgesetzt sind.

Dass die junge Musikerin Dillon, die in voller Länge auf den aristokratischen Namen Dominique Dillon de Byington hört und diesen für ihre Künstlerinnen-Existenz demokratischer Weise für uns Plebs abgekürzt hat, mit ihrem lang erwarteten Debüt-Album gerade auf dem Techno-Label Bpitch Control herauskommt, hätte man nun nicht erwartet. Aber die Musik auf This Silence Kills(Bpitch Control) will auch keine Erwartungen erfüllen und erst recht in keine Kategorien passen. Die von Thies Mynther (Phantom/Ghost, Stella) und Tamer Fahri Özgönenc (MIT) produzierte Platte der aus Brasilien nach Köln migrierten Dillon ist quirky Songwriting mit einer großen Liebe zu ungewöhnlichen Sounds wie Fingerschnipsen, Pfeifen, elektronischem Zirpen und dem berühmten „space between the notes“. Die beinahe zögerlich, aber doch mit großem Selbstbewusstsein herausgeschälten harmonischen Melodien werden mal unterstützt durch Dillons schmelzenden Gesang, dann wieder konterkariert durch ostentative Quetschungen ihrer Stimme und den interessant stolpernden Aussprache-Unregelmäßigkeiten.

tINI, Foto: Magdalena Bichler

Nach so viel songwriterischer Besinnlichkeit braucht es zum Schluss aber doch unbedingt noch einen Knaller. Der kommt zum Glück von tINI, die es von München nach Berlin gezogen hat und deren Debüt Tessa (Desolat/Wordandsound) zum Großteil auf Ibiza entstanden ist. Die Produzentin, die auch für ihre elektrifizierenden DJ Sets bekannt ist, begnügt sich hier aber nicht mit einer formelhaften House-Platte, sondern ist mit groovenden Tiefen, uncheesy Stimmsamples, viel Delay und wummernden Bassbeats eine echte Entdeckung.

Links:

http://florenceandthemachine.net
www.toniareeh.de
www.dillon-music.com
www.myspace.com/tinitier

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